Wir helfen Ihnen bei…

Wenn ein Mensch verstirbt, haben Angehörige nicht nur den menschlichen Verlust zu beklagen, sondern es ist für viele auch belastend, alle Dinge der Bestattung regeln zu müssen.

Wir sind Ihr kompetenter Partner im Eichsfeld und Umgebung, um sie umfassend über alle Möglichkeiten der Bestattung zu informieren und Ihnen die Wege abzunehmen, die Sie als belastend empfinden. Hier ein Überblick über die Leistungen, die wir Ihnen als Bestatter anbieten können.

  • Sofortige Betreuung der Hinterbliebenen im Todesfall und Überführung der/des Verstorbenen im In- und Ausland
  • Kompetente und umfassende Beratung in allen Fragen der Bestattung in unserem Büro oder bei Ihnen zu Hause
  • Beratung bei der Wahl einer für ihren verstorbenen Angehörigen geeigneten Bestattungsart und Grabstelle
  • Erdbestattung, Feuerbestattung, Urnenbestattung, und Seebestattung
  • Erledigung von Formalitäten, Terminabstimmungen und Behördengänge
  • Komplette Organisation der Trauerfeier und der Bestattung
  • Beratung bei der Auswahl des Blumenschmucks zur Trauerfeier/Bestattung sowie deren Bestellung und Anlieferung
  • Beratung und Anfertigung von Trauerdrucksachen
  • Gestaltung von Todesanzeigen und Übermittlung an regionale und überregionale Zeitungsverlage
  • Lieferung von Särgen, Sterbewäsche und Urnen für die Bestattung
  • Würdige und feierliche Aufbahrung in den örtlichen Räumlichkeiten
  • Musikalische Ausgestaltung der Trauerfeier durch Musiker oder von CD
  • Fotografien vom Blumenschmuck sowie von der gesamten Aufbahrung in der Trauerhalle und an der Grabstelle digital oder analog
  • Vermittlung eines Trauerredners
  • Hilfe bei der Trauerbewältigung und Vermittlung von Trauergruppen oder professionellen Seelsorgern
  • Informationen zu Erbfall- und Rentenfragen
  • Vermittlung von Haushaltsauflösungen

 

Maßnahmen im Trauerfall

Wenn ein Mensch verstirbt, muss zunächst der Tod durch einen Arzt festgestellt werden.

Tritt der Tod im häuslichen Umfeld ein, sollte der Hausarzt informiert werden. Dieser sollte unmittelbar vor Ort erscheinen und die Todesbescheinigung ausstellen und übergeben. Ohne diese Todesbescheinigung darf der Bestatter den Verstorbenen nicht überführen.

Tritt der Tod Im Krankenhaus, Hospiz oder Seniorenheim ein, kümmert sich das Personal um die Benachrichtigung des Arztes. Der Verstorbene kann dann ohne jede Genehmigung noch 36 Stunden im Haus verbleiben und darüber hinaus mit Genehmigung auch bis zur Beerdigung, die innerhalb von 8 Tagen erfolgen muss. Auf Wunsch kann die Überführung aber auch direkt erfolgen.

Alle weiteren Einzelheiten der Bestattung können dann in Ruhe in einem persönlichen Gespräch in unserem Bestattungshaus oder in Ihrer Wohnung erfolgen.

 

Bestattungsarten

Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten keine Regelung getroffen hat, bestimmt der nächste Angehörige die Art der Bestattung. Er hat die Wahl zwischen einer Erd-, Feuer- oder Seebestattung.

Für Detailinformationen klicken Sie bitte unten auf die einzelnen Bestattungsarten.

Erdbestattung

Die Erdbestattung dem Friedhof ist die herkömmliche Bestattungsform. Hierbei gibt die Trauergemeinde im Anschluss an die Trauerfeier dem Verstorbenen das letzte Geleit, indem sie ihn zum Grab begleitet. Dort wird der Sarg abgesenkt und der Geistliche oder der Redner sprechen noch einige Worte zu den Trauernden.

Die Beisetzung des Verstorbenen ist für die Angehörigen oft der schmerzhafteste Moment, da durch das Absenken des Sarges in das Erdreich das Endgültige, das Unwiderrufbare des Todes besonders deutlich wird.

Für die Trauer der Hinterbliebenen ist gerade dies aber ein sehr wichtiges Ritual, das hilft, die neue Situation anzunehmen. Durch das Grab haben die Angehörigen einen Ort, zu dem sie kommen, an dem sie den Verstorbenen besuchen können und das ist für viele Trauernde – gerade in der ersten Zeit – eine große Hilfe.

Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene mit dem Sarg eingeäschert. Nach der Trauerfeier verbleibt der Sarg entweder in der Kapelle, der Trauerhalle oder er wird zum Fahrzeug getragen. Hiernach wird der Sarg mit dem Verstorbenen zur Einäscherung in ein Krematorium überführt.

Für viele Hinterbliebene besitzt diese Art der Bestattung nicht den „runden“, letztendlichen Abschluss wie eine Erdbestattung. Denn nach der Trauerfeier wird die Urne nicht wie ein Sarg direkt in die Erde versenkt, sondern zwischen der Trauerfeier und der Urnenbeisetzung liegen wenige Tage. Somit wird unter Umständen der emotionale Abschluss mit dem Abschied vom Verstorbenen herausgezögert.

Je nach ausgewählter Grabart wird dann die abschließende Urnenbeisetzung mit oder ohne die Angehörigen durchgeführt. Die Trauerfeier kann auch nach der Einäscherung erfolgen mit anschließenden Urnenbeisetzung.‘

Seebestattung

Die Seebestattung setzt eine Einäscherung voraus und der Verstorbene sollte zu Lebzeiten eine Verbundenheit mit der See gehabt haben.

Die Beisetzung in Nord- oder Ostsee oder in einem anderen Meer muss vorab genehmigt werden. Die Einholung dieser Genehmigung übernehmen wir für Sie.

Die Teilnahme der Angehörigen an der Urnenbeisetzungsfeier ist freigestellt. Die Urnen lösen sich innerhalb von wenigen Stunden im Meer auf und die Hinterbliebenen erhalten eine Karte mit dem Eintrag des Ortes der Urnenbeisetzung.

 

Die einzelnen Grabstättenarten

Die Form der Beisetzung und die Art der Grabstätte können die Hinterbliebenen selbst wählen, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten keine Regelung getroffen hat. Es gibt folgende Gräberarten:

Reihengräber

Einzelgräber auf einem Reihenfeld des Friedhofs, die der Reihe nach belegt werden. Sie werden von der Friedhofsverwaltung nur für die gesetzlich vorgeschriebene Ruhefrist von 20-30 Jahren vergeben und können nicht wiedererworben werden. Reihengräber werden sowohl für Sarg- als auch Urnenbestattungen angeboten.

Wahlgräber

Grabstätten, auf denen ein oder mehrere Beisetzungsplätze belegt werden können und deren Nutzungsrecht auf Wunsch nach Ablauf der Ruhezeit verlängert werden kann. Wahlgräber werden sowohl für Sarg- als auch Urnenbestattungen angeboten.

Anonyme Grabfelder

Die anonyme Beisetzung erfolgt auf einem extra dafür vorgesehenen Feld auf dem jeweiligen Friedhof. Da das Rasenstück nach der Beisetzung wieder so hergerichtet wird, dass der Boden einheitlich ist, werden hier weder Grabschmuck noch Grabstein für das einzelne Grab zugelassen. Anonyme Grabfelder werden für Urnenbestattungen angeboten.

Gemeinschaftsfeld

Auf einigen Friedhöfen sind Felder mit einem gemeinsamen Gedenkstein angelegt, auf dem der Name des Verstorbenen eingeschlagen werden kann. Die Gräber sind Rasengräber ohne Pflege durch die Angehörigen für Sarg und Urnenbestattungen.